Bankkontenmodelle im Vergleich
Da nahezu jeder Bürger ein Girokonto hat, gibt es natürlich auch dementsprechend Angebote wie Sand am Meer. Die Auswahl an Girokonten ist sehr groß und man kann sich nicht leicht entscheiden welches Angebot man nutzen soll, da die Konditionen von Bank zu Bank durchaus sehr verschieden ausfallen können. So können zum Beispiel bei Überziehungszinsen einige Euro gespart werden, wenn man eine Bank wählt die für Überziehungen nicht so viel Geld einkassiert. Auch Guthabenzinsen können stark variieren. Für manche lohnt sich beispielsweise aber auch ein Zweitkonto um bei der Hausbank bleiben zu können aber die günstigeren Konditionen einer anderen Bank nutzen zu können.
Interessante Finanzangebote
Unterschiedliche Bankkontenmodelle gibt es auch zum Beispiel für Schüler oder Studenten, die dieses meistens kostenlos führen können. Für Ehepartner gibt es Gemeinschaftskonten über welches sie, je nach Wunsch, zu beiden Teilen gleich verfügen können. In einem ausführlichen Vergleich kann man sich über die jeweiligen Kosten der Bank informieren. Hier sollte man unter anderem auf den monatlichen Kontopreis oder die Kosten für die Maestro Karte achten. Wenn es ein kostenloses Konto ist, sollte man hier zusätzlich darauf achten, ob andere Bedingungen (wie z.B. Mindestumsatz) erfüllt werden müssen.
In jedem Fall kann man mit der Wahl des richtigen Kontos Geld sparen. Ob man sich nun im Internet oder aber auch in verschiedenen Banken beraten lässt sollte man nicht blind zu irgendeinem Konto greifen, welches einem gerade besonders attraktiv erscheint, denn oft sind es die versteckten Kosten, die nachher zu Buche schlagen. Deshalb ist eine gründliche Recherche besonders wichtig.
Maestro-Karte: Hintergrund und Geschichte
Bargeldloses Bezahlen ist heutzutage nicht mehr wegzudenken und gehört zum Alltag vieler Menschen. Oft bezahlt man in Geschäften nur noch mit Maestro Karten, weil man nicht soviel Bargeld bei sich haben will oder keine schweren Münzen mit sich im Portemonnaie tragen will. Die Maestro Karte wurde 1992 von Mastercard auf den Markt gebracht. Sie gehört in die Familie der Debitkarten und unterscheidet sich somit von Kreditkarten, da die getätigten Umsätze direkt dem Girokonto belastet werden und nicht wie bei vielen Kreditkarten erst am Ende des Monats. Das blau-rote Logo der Maestro Karten lässt sich auch an Geldautomaten wiederfinden und ist ein Zeichen dafür, dass man dort mit seinem PIN bedenkenlos Geld abheben kann.
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In Geschäften gibt man den PIN entweder in eine Kartenlesemaschine ein oder unterschreibt den Kaufbeleg. Mittlerweile gibt es weltweit ca. 1 Million Geldautomaten und 11 Millionen Akzeptanzstellen, welche den Umfang der Maestro Karten deutlich zeigen. Außerdem wird das Netz weltweit immer mehr ausgebaut, so dass diese Zahl sicherlich noch höher steigen wird. Vorteile bietet die Maestro Karte also insbesondere auf Reisen, weil man damit schnell und bargeldlos bezahlen kann und nicht viel Geld auf die Reise mitnehmen muss. Im Falle eines Verlustes muss man die Karte, wie alle anderen Karten auch sofort sperren lassen. Hierfür gibt es eigens eingerichtete Rufnummern die einen 24 Stunden Service anbieten.
EC-Karte: Hintergrund und Geschichte
Die allseits bekannte Plastikkarte begleitet uns fast tagtäglich. Die EC Karte (EC steht hier für Electronic Cash und bezeichnet ein deutschlandweites Zahlungssystem) wird von Banken, häufig verbunden mit einem Girokonto, an ihre Kunden herausgegeben und gehört zu den Debitkarten. Das Logo ist klar auf der Karte zu sehen. Der Kunde kann dann mit dieser Karte Geld von Bankautomaten abheben oder bei Einkäufen mit dieser bezahlen, vorausgesetzt die Karte wird in dem jeweiligen Geschäft auch akzeptiert. Die getätigten Umsätze werden direkt dem Girokonto zu Lasten gelegt und werden innerhalb einiger Tage abgebucht.
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Wichtig ist das die getätigten Umsätze nicht den Verfügungsrahmen übersteigen. Über die Gebühren die bei der Nutzung der EC Karte eventuell anfallen, sollte man sich bei der jeweiligen Bank gut informieren. Die Benutzung erfolgt mit einem PIN (Persönliche Indentifikations Nummer), welchen jeder EC Kartenbesitzer mit dem Erhalt der Karte zugewiesen bekommt. Wie bei Kreditkarten auch, gilt die sorgsame und verantwortungsbewusste Umgangsweise mit diesen Daten als Prävention vor Missbrauch. Bei einem Verlust sollte man auf jeden Fall die EC Karte direkt sperren lassen um größeren Schaden zu vermeiden.
Mit der EC Karte ist man nicht genötigt Öffnungszeiten von Banken zu beachten, da man sich rund um die Uhr an Geldautomaten Geld auszahlen lassen kann. Zu bemerken ist ebenfalls, dass die EC Karten 2002 in EC/Maestro Karte umbenannt wurden. Beide Logos (EC und Maestro) finden sich heutzutage auf den Karten. Wichtig ist das man die heutigen EC Karten nicht mit dem Vorläufer verwechselt. Der früher bekannte Eurocheque in Verbindung mit der Eurocheque Karte wurde durch die EC/Maestro Karten ersetzt. Es handelte sich hierbei um einen Papiervordruck mit EC Zeichen, welchen man sowohl als Barscheck als auch als Verrechnungscheck verwenden konnte. die ausgebende Bank übernahm eine Garantiehaftung von 400 DM pro ausgegebenen Scheck. 2001 nahm die Vergabe der Eurocheques ein Ende, da diese immer weniger und EC Karten immer häufiger benutzt wurden.





